Arbeitsweise

Tiefe vor Form

Am Anfang steht eine Frage, die nichts mit Umfang oder Zeitplan zu tun hat: Trägt das, was hier zusammenkommt? Ob das, was jemand mitbringt, und das, was ich einbringe, zueinander passen – das spüren beide Seiten früh. Ich verlasse mich auf dieses Gespür.

Was dann entsteht

Jedes Projekt verläuft anders. Aber die Bewegung ist immer dieselbe: Ich gehe in das Ungeordnete hinein (Erfahrungen, Erinnerungen, Entscheidungen, unterschiedliche Perspektiven) und bringe es in eine Struktur, durch die es eine neue Bedeutung bekommt. Eine, die in den Einzelteilen nicht vorhanden war.

Bei der Gestaltung beginne ich mit Entscheidungen: Was gehört zusammen? Was ist wesentlich? Und was darf weggelassen werden? Aus dieser Klärung entsteht eine Struktur – sie ist die Grundlage, auf der die Gestaltung aufbaut.

Zur Einordnung

Die Arbeit an einem Identitätswerk ist weder eine Imagekampagne noch ein Kommunikationsprojekt. Sie entwickelt keine Botschaften nach außen und formuliert keine Werteversprechen. Ich arbeite schöpferisch, nicht begleitend.

Nahaufnahme der Seiten einer Mitarbeiterfibel in Deutsch, schwarz-weiß, mit auffälligem Text im Hintergrund.

Was diese Arbeit voraussetzt

Projekte, die sich mit Identität beschäftigen, brauchen Raum. Raum für Klarheit, für Entscheidungen, für das, was sich erst im Gespräch zeigt. Ich arbeite strukturiert und mit einem zeitlichen Rahmen, weil diese Art von Arbeit das verlangt.

Das setzt auf Ihrer Seite klare Entscheidungswege und benannte Verantwortlichkeiten voraus. Und die Bereitschaft, sich auf eine Arbeit einzulassen, deren Form sich erst im Verlauf zeigt.

Wie die Arbeit verläuft

Am Anfang einer Zusammenarbeit steht das Kennenlernen. Wir nehmen uns Zeit dafür, und beide Seiten prüfen, ob diese Arbeit für Ihre Familie und für mich wirklich passt.

Erstgespräch

Wir beginnen mit einem virtuellen Gespräch, an dem die Personen aus Ihrer Familie teilnehmen, die eine solche Entscheidung verantworten. Ich höre, was Sie bewegt und was Sie zu meiner Arbeit geführt hat, und ich beantworte Ihre Fragen. Am Ende dieses Gesprächs wissen beide Seiten genauer, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist. Das Erstgespräch ist unverbindlich und kostenfrei.

Besuch vor Ort

Wenn beide Seiten nach dem Erstgespräch weitergehen wollen, folgt der Besuch bei Ihnen. Wir lernen uns persönlich kennen, und ich sehe das Unternehmen und die Umgebung, in der es eingebettet ist. Sie zeigen mir, was Sie für wichtig erachten, und wir vertiefen die Frage, ob jetzt der richtige Moment für ein Identitätswerk ist.

Der Besuch ist der erste vertraglich gefasste Schritt der Zusammenarbeit. Er ist die Grundlage, auf der ich die Klärungsphase verbindlich beziffern kann. Nach dem Besuch erhalten Sie eine schriftliche Zusammenfassung meiner Erkenntnisse, die bei Ihrer Familie verbleibt.

Honorar und Dauer nenne ich Ihnen nach dem Erstgespräch.

Klärungsphase

In der Klärungsphase sichten wir gemeinsam das Material Ihrer Familie und entscheiden, was wesentlich ist und was weggelassen wird. Am Ende dieser Phase steht ein schriftliches Konzept, das die Struktur des späteren Identitätswerks beschreibt und Ihrer Familie als gemeinsamer Boden für die kommenden Entscheidungen dient.

Honorar und Dauer nenne ich Ihnen nach dem Besuch.

Identitätswerk

Die Formgebung beginnt, wenn das Klärungs-Konzept steht. Typografie, Format, Bildsprache, Materialentscheidungen, und dort, wo nötig, die textliche Arbeit. Ich begleite den gesamten Prozess bis zur Übergabe des fertigen Werkes.

Was die Formgebung braucht und kostet, lässt sich erst beziffern, wenn klar ist, was darin sichtbar werden soll. Honorar und Dauer dieser Phase nenne ich Ihnen daher nach Abschluss der Klärungsphase.

Zusammenarbeit

Ein erstes Gespräch ist eine Einschätzung, kein Verkauf. Beide Seiten prüfen, ob der Moment stimmt, ob das Anliegen reif ist und ob eine Zusammenarbeit wirklich passt.